Der Unterhaltungselektronikhersteller Sony Deutschland hat nach Angaben von Geschäftsführer Wolfdieter Griess im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz Verlustreduzierung die schwarze Null verfehlt.

Sony Deutschland hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. März) operative Verluste gemacht. Obwohl im Geschäftsjahr 2004 der operative Verlust um sechzig Prozent reduziert werden konnte, stehe ein Verlust, der "leicht im zweistelligen Millionenbereich" liege zu Buche, sagte Sony Deutschland-Chef Wolfdieter Griess der Nachrichtenagentur dpa. Das Ausbleiben des Turnarounds hänge allerdings nicht allein mit dem operativen Geschäft zusammen. Neben verspäteter Warenlieferungen habe es auch erhöhte Kosten durch Rückstellungen und Abfindungen gegeben. Sony Deutschland hatte rund 300 Stellen abgebaut oder ausgelagert.

Die deutsche Sony-Division will nun stärker ins Marketing investieren. Laut Griess werde es ein "zweistelliges prozentuales Wachstum bei den Werbeausgaben geben". Deutschland sei in puncto Werbung in den vergangenen zwei Jahren etwas vernachlässigt worden, räumte Griess ein.

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