Im Streit um den Handel mit Mod-Chip und die Weitergabe entsprechender Technologien haben sich Sony Computer Entertainment und Zubehörhersteller Lik Sang außergerichtlich geeinigt. Das Verfahren gegen die Firma aus Hongkong wurde eingestellt.

Lik Sang und Sony Computer Entertainment haben sich außergerichtlich auf eine Einstellung des Verfahrens gegen das Unternehmen aus Hongkong geeinigt. Der Zubehörhersteller willigte ein, ein weltweit gültiges Abkommen zu unterzeichenen, das es der Firma untersagt, mit Mod-Chip-Technologien zu handeln oder Informationen zur Herstellung von Mod-Chips für Sony-Konsolen weiterzugeben. Außerdem zahlt das Unternehmen eine freiwillige Wiedergutmachung an Son; in welcher Höhe, wurde nicht bekannt. Laut Lik Sang erfolgte die Einigung aufgrund der aktuellen Entwicklung in der internationalen Rechtsprechung in Bezug auf Urheberrechtsverletzungen und wegen der hohen finanziellen Belastungen durch das Gerichtsverfahren. Nachdem Nintendo bereits im Juni in einer ähnlichen Klage gegen Lik Sang erfolgreich gewesen war, ist nun nur noch das von Microsoft angestrengte Verfahren gegen das Unternehmen anhängig.

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