Auf Sony kommen in den nächsten Jahren erhebliche Investitionen in die Forschung und Entwicklung zu. Laut Standard & Poor will der neue starke Mann, Howard Stringer, Teile des Unternehmens auslagern, um so die Mehrbelastung zu verringern.

In den kommenden Jahren wird Sony erheblich in Forschung und Entwicklung investieren müssen, um die Position als führender Elektronikkonzern behaupten zu können. Allein im Geschäftsbereich Halbleitertechnik sollen bis zu zwei Mrd. Dollar jährlich anfallen, so eine Untersuchung von Standard & Poor. Howard Stringer, als Nachfolger von Nobuyuki Idei designierter CEO von Sony, will dem Bericht zufolge der Situation mit einem massiven Unternehmensumbau begegnen.

Um die Mehrbelastung zu verringern, sollen Sparten mit geringer Marge und gleichzeitig hohem Investitionsbedarf ausgelagert werden. Aufgeteilt in Software (Musik, Film, Games) und Hardware (Consumer Electronics, Halbleiter) will Stringer demnach den Konzern neu aufstellen. Den ausgelagerten Unternehmensteilen könnte so der Weg an die Kapitalmärkte geebnet, die Unternehmensbilanz dadurch entlastet werden. Als CEO eines möglichen Sony-Ablegers ist Ken Kutaragi, derzeit Chef der Gamessparte, im Gespräch. Sony kommentierte den Bericht nicht.

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Gaming Without Borders Awards 2026
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By Marcel Kleffmann 1 min read