Sony: Weniger Gewinn im Kerngeschäft
Der Preiskampf im Heimelektronikmarkt sowie die Tatsache, dass man mit den eigenen MP3-Playern der Konkurrenz hinterherläuft, zwang Sony, die Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr anzupassen.
Der Sony-Konzern hat die Umsatz- und Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr revidiert. Grund hierfür seien der harte Preiskampf im Unterhaltungselektronikmarkt sowie die geringe Nachfrage in verschiedenen Schlüsselbereichen. So gab der Elektronikriese zu, die selbstgesteckten Ziele im Markt mit MP3-Playern nicht erreicht zu haben. Gerade im Hochpreissegment kam man gegen die Konkurrenz von Apple nicht an.
Ging man für das am 31. März endende Geschäftsjahr bisher von einem operativen Gewinn von 160 Mrd. Yen (ca. 1,2 Mio. Euro) aus, so prognostiziert die Konzernleitung nun 110 Mrd. Yen (rund 823 Mio. Euro) Gewinn aus der normalen Geschäftstätigkeit. Die Umsatzprognose wurde um 2,7 Prozent auf 7,5 Billionen Yen (ca. 53,5 Mrd. Euro) reduziert.
Nichtsdestotrotz soll der Nettogewinn höher ausfallen. Grund hierfür seien die Steuerbelastungen in den Vereinigten Staaten, die geringer ausfallen werden als zunächst angenommen. Dies schlage sich in einem Plus von gut 36 Prozent beim Nettogewinn nieder, der jetzt mit 150 Mrd. Yen (rund 1,12 Mrd. Euro) angegeben wird.