Spiele-Zukunft: Realität und Virtuelles verschmelzen
Im Rahmen des Projektes "iPerG" will ein Konsortium von Forschungsinstitutionen die Trennung zwischen virtuellen und realen Spielewelten aufheben.
"Pervasive Gaming" soll die Zukunft des Spielens werden. Ein Konsortium von Forschungsinstitutionen arbeitet derzeit ernsthaft daran, Plattformen zu entwickeln, um die Trennung von virtuellen und realen Spielewelten aufzuheben. Als ersten Teil des Projektes hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) ein Spiel entworfen, bei dem Teams aus stationären Partnern und mobilen "Agenten" konkurrieren. Sie müssen dabei ganz real gegnerische Agenten meiden oder ausschalten, virtuelle Werkzeuge finden und mit deren Hilfe möglichst schnell, unentdeckt und höchst persönlich in hoch gesicherte virtuelle Bereiche vordringen. Die technologische Herausforderung besteht in der Verschmelzung von Mobiltechnologie und Vitual-Reality. Insgesamt arbeitet das Konsortium an der Integration der elektronischen Medien Internet, Computer, Smartphones, Handys oder interaktives TV, um mobil und in Teams knifflige Aufgaben zu lösen. Bereits im kommenden Jahr sollen erste Spiele vorgestellt werden.