Stabiles drittes Quartal bei Gericom
Der österreichische Elektronikhersteller Gericom bekommt das schwierige Marktumfeld zu spüren. Zwar konnte man in den ersten neun Monaten bei Ergebnis und Cash Flow die Trendwende einleiten. Das Ziel, zum Geschäftsjahresende wieder Gewinn zu erwirtschaften, wird aber aller Voraussicht nach verfehlt.
Gericom, österreichischer Elektronikhersteller, hat nach neun Monaten des Geschäftsjahres bei Ergebnis und Cash Flow die Trendwende geschafft. Zum 30. September betrug der Konzernüberschuss 300.000 Euro, nach einem Minus von drei Mio. Euro im Vorjahr. Der operative Cash Flow verbesserte sich auf 600.000 Euro, nachdem im Vorjahr noch 14,8 Mio. Euro abgeflossen waren.
Aufgrund des schwierigen Marktumfelds sank der Neunmonatsumsatz von 327 Mio. auf 268,3 Mio. Euro. Im traditionell schwachen dritten Quartal wurden 77,2 Mio. Euro Umsatz verbucht (Vorjahr: 91,8 Mio.). Das Ebit verbesserte sich von minus 8,1 Mio. auf minus eine Mio. Euro. Der Auftragsbestand zum 30. September belief sich auf 65,8 Mio. Euro.
Der insgesamt positiven Entwicklung zum Trotz erwartet die Unternehmensleitung einen Rückschlag bei dem Ziel, zum Ende des laufenden Geschäftsjahres in die Gewinnzone zurückzukehren. Einen Unsicherheitsfaktor stelle die Verlagerung der Produktionsstätten des Gericom-Hauptlieferanten von Taiwan nach China dar. Dies wird voraussichtlich zur Folge haben, dass das angestrebte Umsatzziel von 400 Mio. Euro für das Gesamtjahr verfehlt wird.