Steam verabschiedet sich von Greenlight
Seitdem das Greenlight-Programm 2012 auf Steam gestartet ist, steht das System in der Kritik. Jetzt zieht Valve den Stecker und ersetzt Greenlight bald durch Steam Direct. Eine höher Einstiegsgebühr und striktere Regeln sollen die Probleme beheben.
Valve stellt sein Steam-Greenlight-Programm im Laufe der nächsten Monate ein. Abgelöst soll der umstrittene Dienst von einem anderen System namens Steam Direct werden, das die Kritikpunkte an dem 2012 Greenlight ausbessern soll. Direct soll strengere vertragliche Vorgaben besitzen, die Userabstimmungen streichen und eine höhere Einstellungsgebühr für die Positionierung enthalten. Wie hoch diese Gebühren Letzt endlich ausfallen und wann das neue System genau in Kraft tritt ist noch nicht bekannt.
Bei Steam Greenlight können Entwickler, für eine geringe Gebühr, ihre Spiele der Steam-Community präsentieren. Diese stimmt anschließend darüber ab, ob das Spiele auf der Vertriebsplattform erschienen soll. Größter Kritikpunkt von Entwicklern und Nutzern an Greenlight ist, dass Steam dadurch von "Billig-Spielen" überflutet wird und sich vielversprechende Spiele aus der schieren Masse an Titeln kaum noch abheben können.