Steigt der Spieledurchschnittspreis?
Die Entwicklungskosten für einen Next-Generation-Titel liegen deutlich über dem, was in der Vergangenheit in einen AAA-Titel investiert werden musste. Die höheren Ausgaben sollen auch durch steigende Spielepreise wieder eingefahren werden.
Bei der Entwicklung eines Next-Generation-Spiels fallen ungleich höhere Ausgaben an, als es bei vergleichbaren Spielen in der Vergangenheit der Fall war. Wie aber sollen die Zusatzkosten wieder eingefahren werden? Markterweiterung ist ein Weg, der allerdings Zeit in Anspruch nimmt. Wesentlich kurzfristiger würde sich da eine Erhöhung der durchschnittlichen Spielepreise bemerkbar machen. Für u. a. Take 2, Activision und THQ durchaus ein gangbarer Weg, wie "Gamesindustry.biz" berichtet.
Während der Banc of America Securities Consumer Conference propagierten die Spieleanbieter die höheren Preise. So könnten AAA-Titel für PlayStation 3, Xbox 2 und Co. bis zu 59,99 Dollar kosten. Derzeit ist 50 Dollar bei den meisten Titeln die Schmerzgrenze bei den Konsumenten. Das Preismodell soll allerdings gestaffelt werden. Weniger aufwendig und kostenintensiv entwickelte Spiele könnten schon für 49,99 Dollar oder darunter angeboten werden. So plant THQ u. a., Kinderspiele nach wie vor günstiger auf den Markt zu bringen. Take 2 will die Preise lediglich da anheben, "wo es erforderlich ist".