Steigt IBM aus PC-Business aus?
US-Medienberichten zufolge will sich mit IBM einer der größten PC-Hersteller der Welt aus diesem wenig lukrativen Geschäftsbereich zurückziehen. Die gesamte Abteilung soll zum Verkauf stehen.
Einst war es IBM, die den Standard für den Heim-PC setzten. Einem Bericht der "New York Times" zufolge plant Big Blue nun den Ausstieg aus dem wenig lukrativen Business. So soll IBM derzeit auf der Suche nach solventen Käufern für seine PC-Produktion sein. Auf eine bis zwei Mrd. Dollar wird der Kaufpreis von der US-Tageszeitung beziffert. Mit mindestens zwei Interessenten, darunter Chinas größter PC-Hersteller Lenovo, sollen Verhandlungen aufgenommen worden sein.
Schon seit längerem hat IBM mit sinkenden Marktanteilen zu kämpfen. Zuletzt beliefen sie sich auf 5,6 Prozent des Weltmarktes, deutlich hinter den beiden großen Konkurrenten Dell und Hewlett Packard. Starker Preis- und Konkurrenzdruck sowie die hohe Konjunkturabhängigkeit machten zudem das Geschäft mit PCs in den letzten Jahren immer unattraktiver.