Steve Ballmer: "Xbox-Erweiterungen in Planung"
Die Xbox war ursprünglich als "All-in-one"-Plattform geplant. Dass das Konzept nicht umgesetzt wurde, sei auf die Ablehnung durch die Softwareindustrie zurückzuführen, erklärte Steve Ballmer in Phoenix.
Auf einer Investmentkonferenz in Phoenix, Arizona, ließ Microsofts CEO Steve Ballmer durchblicken, dass der Softwaregigant ursprünglich ein umfangreicheres Ausgangskonzept für die Xbox in petto hatte. Die Xbox sollte als eine Art "All-in-one"-Plattform fungieren, die sowohl als Spielekonsole als auch als iTV-Endgerät mit PC-Funktionen genutzt werden sollte. Dieses Konzept sei allerdings von der Softwareindustrie rundweg abgelehnt worden. "Wir sind hingegangen und haben gesagt: 'He!, wir haben einige gute Ideen für eine 'Alles-in-einem-Box'. Hat etwas von einem PC, etwas von einer Spielekonsole und etwas von einer Settop-Box.' Wollen Sie wissen, was die gesagt haben? Sie sagten 'Hau ab! Wir machen keine Software für so etwas'", erzählte Ballmer. Ein Jahr später sei Microsoft erneut an die Industrie herangetreten, diesmal allerdings mit einem Konzept für eine ausschließlich auf Spiele fokussierte Konsole. "Beim zweiten Mal sind wir mit der Aussage 'Wir machen die weltbeste Spielemaschine' vorgefahren. Erst dann waren sie gesprächsbereit", sagte der Microsoft-CEO. Die Pläne für eine Erweiterung der Xbox seien jedoch noch nicht ad acta gelegt worden. Zwar wollte Ballmer keine Details nennen, sprach aber davon, dass mit Xbox das "Ende der Straße noch lange nicht erreicht" sei.