Storecheck
GM goes shopping
Media Markt, Trier
Für jeden Geldbeutel etwas
Ohne die an der Decke angebrachten Abteilungsschilder hätte es der Neukunde nicht ganz leicht, sich im Media Markt in Trier seinen Weg vom Staubsauger zum CD-Brenner zu bahnen. Doch in puncto Vielfalt und Ordnung lässt sich die noch recht junge Filiale im Alleencenter am Hauptbahnhof nichts vormachen.
Spielerherz, was begehrst du mehr? Ob Game Boy, PSone oder Next-Generation-Konsolen, fast jedem System wurde eine ganze Regalreihe spendiert, die jeweils ein umfangreiches Spielesortiment nebst Hardwarezubehör bietet. Die Top Ten der Plattformen befinden sich jeweils am Anfang der Reihen. Zum Kennenlernen von Xbox und GameCube stehen am Haupteingang Anspielstationen bereit.
Genauso aufgeräumt wie beim Konsolen- sieht es auch beim PC-Angebot aus. Die nach Genre sortierten Games füllen mehrere Regale, ebenso die nach Labels gruppierten Budgettitel und Compilations. Kein Spiel, das sich dort nicht finden lässt, egal ob für den kleinen oder großen Geldbeutel. Neuerscheinungen stehen gleich am Regalbeginn, darüber hängt eine Liste der Toptitel. Eckständer mit ausgesuchten Nice-Price-Spielen dienen als Blickfang für Schnäppchenjäger. Abgerundet wird das Sortiment durch eine reichhaltige Auswahl an Edutainment. Dem tristen Regal-Look in Blockbauweise wirkt immerhin ein nicht übersehbarer, lebensgroßer Ork entgegen.
Passend dazu findet sich zu seinen Füßen die ganze "WarCraft III"-Palette, einschließlich "Collector's Edition", Lösungsbuch, T-Shirt und Spielfiguren. Auch bietet der Laden Sonderaktionen, wie beispielsweise ein "DTM Race Driver"-Bundle, inklusive einem von drei aktuellen DVD-Filmen.
Media Markt, Trier
Sortiment ·····
Service ····
Präsentation ····
Ambiente ···
Karstadt, Trier
Verwirrend und unsortiert
Bereits am Eingang der Spieleabteilung des Karstadt machen zwei Verkaufspyramiden dem Kunden preisreduzierte Titel schmackhaft. Ein dritter, gut bestückter Stand mit allen gängigen Labels findet sich direkt dahinter. Dass dem Nice-Price-Angebot großes Gewicht beigemessen wird, merkt man zudem an den hauseigenen Charts, die nicht nur für Neuerscheinungen, sondern auch für Budgettitel erstellt wurden.
Der Umfang des Vollpreisspieleangebots kann sich sehen lassen, die Präsentation jedoch nicht. Völlig unsortiert und lieblos wurden die DVD-Packungen und Euroboxen in der engen hinteren Regalreihe verstaut. Zwischen viel Anwendungssoftware tummelt sich vereinzelt Edutainmentware für die Kleinen. Verwirrend wirkt die Anordnung der Konsolentitel: In dieser Abteilung findet sich lediglich eine kleine, wenn auch gut aufgeräumte Xbox-Eckwand, die die notwendigsten Titel und Peripheriegeräte führt. Auf die Frage nach PS2 war sich selbst der Mitarbeiter am Infostand nicht ganz sicher: "Wenn, dann in der Spielwarenabteilung."
Genau in der entgegengesetzten Richtung, auf der anderen Seite der Rolltreppe, wird man nach einiger Sucherei zwischen Lego und Miniaturdinosauriern fündig. Dort stehen auch eine - abgeschaltete - Xbox-Anspielstation und weiteres Zubehör, aber keine Games für die Microsoft-Konsole. Kinderscharen sah man nur beim einzigen aktivierten PS2-Vorführgerät.
Game Boy und PS2 füllen je eine mittelgroße Regalreihe, ohne besondere Sortierung. Die wenigen GameCube-Titel wurden zum vollgestopften PSone-Regal dazugepackt. Interessanterweise fanden sich noch weit mehr Dreamcast-Titel im Angebot. Für Nostalgiker lohnt sich also ein Blick.
Karstadt, Trier
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