Stringer will Sanierung forcieren
Howard Stringer, designierter CEO von Sony, soll auch an der Konzernspitze seinem Ruf als knallharter Sanierer gerecht werden. Presseberichten zufolge stehen bei Sony tief greifende Veränderungen an.
Dem Sony-Konzern stehen womöglich tief greifende Veränderungen bevor. Wie Bloomberg berichtet, wird Howard Stringer, designierter CEO von Sony, seinem Ruf als knallharter Sanierer auch an der Konzernspitze gerecht werden. Neuen Auftrieb bekommen die Spekulationen durch das wohl schlechte Abschneiden im vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres, das am 31. März endete. Dem Nachrichtendienst zufolge stehen die höchsten Verluste seit zwei Jahren ins Haus. Bloomberg-Analysten beziffern das zu erwartende Minus auf 70,3 Mrd. Yen, was in etwas 506 Mio. Euro entsprechen würde. Nun soll der Sanierungsplan von Stringers Vorgänger Nobuyuki Idei schneller umgesetzt werden als angenommen. Die bisherige Planung sieht den Abbau von 20.000 Stellen bis 2007 vor. Zudem sollen rund 1000 Zulieferverträge neu ausgehandelt oder gekündigt werden. Weitere Einzelheiten werden mit den Sony-Zahlen erwartet, die voraussichtlich Ende April, Anfang Mai veröffentlicht werden.