Schlechte Benutzerführung, langsamer Seitenaufbau und mangelnde Übersicht sind die Gründe, weshalb gut 40 Prozent aller Kunden einen geplanten Onlinekauf vor Vertragsschluss abbrechen.

Den bundesdeutschen Onlineshops gehen jährlich Milliardenumsätze verloren, weil Kunden einen geplanten Onlinekauf abbrechen, bevor es zu einem Vertragsabschluss gekommen ist. Das F.A.Z. Institut ist dem Phänomen in der aktuellen Studie "Kundenkompass Onlineshopping" auf den Grund gegangen. Demnach seien vor allem die oftmals mangelnde Benutzerführung, ein zu langsamer Seitenaufbau und fehlende Übersichtlichkeit verantwortlich dafür, dass gut 40 Prozent der Kunden den Einkauf nicht abschließen. 33 Prozent von ihnen hätten einen Einkauf bereits abgebrochen, weil die gesuchten Informationen nicht zu finden waren. Weitere 30 Prozent bestellten nicht, weil der Bestellvorgang zu langwierig war. Für gut 21 Prozent ist mangelnde Übersichtlichkeit ein Hinderungsgrund. Nur 16 Prozent der Befragten gaben an, noch nie einen Onlinekauf abgebrochen zu haben.

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