Die IT-Verbundgruppe Synaxon hat das 1. Geschäftsjahresquartal erwartungsgemäß mit geringeren Umsätzen abgeschlossen. Durch Einsparungen verbesserte sich das Gesamtergebnis jedoch deutlich.

Synaxon hat die Zahlen für das am 31. März beendete 1. Quartal vorgelegt. Die Verbundgruppe, zu der u. a. die Franchisekette PC-Specialist gehört, schloss die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahrs mit Umsätzen von 4,247 Mio. Euro ab - gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 25,5 Prozent. Man habe mit dieser Entwicklung gerechnet, teilte das Unternehmen mit. Begründet wird der Umsatzrückgang mit der Schließung des Pilotstores Digital Inc. in Wien.

Trotz der geringeren Einnahmen verbesserte sich das operative Ergebnis um 56,3 Prozent auf 969.000 Euro. Der Aufwand für Personal sank um 16,5 Prozent auf 1,348 Mio Euro. Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen konnte auf 1,073 Mio Euro halbiert werden. Auch hier spielt die Schließung von Digital Inc. die wichtigste Rolle. Außerdem wurde ein Rechtsstreit erfolgreich beigelegt, was ebenfalls zur Betriebskostensenkung im 1. Quartal beitrug. Der Nettogewinn stieg im betrachteten Zeitraum um 67,9 Prozent auf 524.000 Euro oder 15 Cent je Aktie, was laut Synaxon insbesondere an einer geringeren Konzernsteuerquote und niedrigeren Gewinnanteilen der Minderheitengesellschafter liegt.

Zum Stichtag 31. März verfügte Synaxon über 2656 Partnerbetriebe, 26 mehr als zu Jahresbeginn. Das Franchisesystem PC-Spezialist hat hingegen zwölf Mitglieder verloren und verfügt derzeit über 80 Mitglieder. Für das Geschäftsjahr erwartet die Unternehmensleitung ein Ergebnis von 0,40 Euro je Aktie.

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By Marcel Kleffmann 2 min read