Das zum 31. März beendete Geschäftsjahr von THQ Entertainment wurde von hohen Investitionen in die Next-Generation-Entwicklung bestimmt. So verwundert es kaum, dass der US-Publisher bei einem Umsatzplus von sieben Prozent gut 50 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahr erzielte.

Relativ schadlos überstand THQ Entertainment bislang den Generationswechsel im Konsolenbusiness, wie die Bilanz für das zum 31. März beendete Geschäftsjahr belegt. Demnach konnte der US-Publisher im schwierigen Marktumfeld ein Umsatzwachstum von sieben Prozent von 756 Mio. US-Dollar im Vorjahr auf nun 806 Mio. Dollar realisieren. Zu verdanken sei das Plus vor allem Megasellern wie der beliebten "WWE"-Serie oder den Nickelodeon- und Pixar-Lizenztiteln. Insgesamt zehn THQ-Spiele übersprangen im abgelaufenen Geschäftsjahr die magische Absatzhürde von mehr als einer Mio. Kopien. Im Vorjahr gelang dies nur sechs Spielen.

Da zeitgleich aber die Investitionen in Forschung und Entwicklung im Vorgriff auf PlayStation 3 und Nintendo Wii erheblich angestiegen sind, musste THQ folgerichtig sinkende Gewinne bilanzieren. So gab das operative Ergebnis von rund 74 Mio. Dollar im Vorjahr um mehr als 50 Prozent auf 33,7 Mio. Dollar nach. Netto verdiente THQ nach gut 62,8 Mio. Dollar im Vorjahr nun noch ca. 34,3 Mio. Dollar.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Unternehmensführung weiter steigende Umsatzzahlen. Um zwölf bis 18 Prozent soll der Umsatz zulegen und zum Stichtag 31. März 2007 einen Wert zwischen 900 und 950 Mio. Dollar erreichen.

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