Toys' R 'Us kämpft mit sinkenden Umsätzen
Der US-Spielwarenhändler Toys' R 'Us hat das dritte Geschäftsjahresquartal bilanziert. Zahlreiche Filialen wurden aufgegeben, zudem verlief das Geschäft mit Videospielen schlechter als erwartet, was in rückläufigen Gesamtumsätzen resultierte.
Im dritten Quartal (endete am 30. Oktober) des laufenden Geschäftsjahres hatte Toys' R 'Us mit sinkenden Umsatzzahlen zu kämpfen. Gegenüber dem Vorjahr gab der Umsatz um 1,4 Prozent nach, was bei einem Gesamtwert von 2,21 Mrd. Dollar im dritten Quartal gut 40 Mio. Dollar entspricht. Der Nettoverlust konnte im Jahresvergleich allerdings reduziert werden. Betrug das Minus im dritten Quartal 2003 noch 46 Mio. Dollar, so steht nun ein negatives Ergebnis von 25 Mio. Dollar in den Büchern.
Für den Neunmonatszeitraum weist Toys' R 'Us einen Umsatz von 6,29 Mrd. Dollar aus; 2,6 Prozent weniger als noch 2003. Der Nettogewinn nach neun Monaten beträgt acht Mio. Dollar, nach einem Verlust von 83 Mio. Dollar im Vorjahr.
Verantwortlich für den sinkenden Umsatz seien vor allem Filialschließungen, die den Umsatz um 257 Mio. Dollar erleichterten. Zudem verlief das Geschäft mit Videospielen enttäuschend. Um 16,1 Prozent im Jahresvergleich gaben die Umsätze in diesem Segment nach.