Ubisoft hat für das am 31. März beendete Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 22,5 Prozent verbucht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um 16 Prozent auf 130 Mio. Euro.

"Unter den unabhängigen Publishern sind wir momentan die Nummer sieben in den USA, Nummer fünf in Großbritannien, Nummer drei in Deutschland und Zweiter in Frankreich. Unser Ziel ist es, innerhalb der nächsten drei Jahre unter die Top-Fünf-Publisher in den Vereinigten Staaten zu kommen und die europäische Marktführerschaft zu erobern", gab Yves Guillemot, CEO und President Ubisoft, im Rahmen der Bilanzpräsentation für das am 31. März beendete Geschäftsjahr die Marschroute für die Zukunft aus. Um 22,5 Prozent (bei konstanten Wechselkursen) auf 508 Mio. Euro ist der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr gestiegen, wobei sowohl in Europa als auch in den USA Marktanteile hinzugewonnen wurden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich nach französischen Bilanzierungsstandards um 16 Prozent auf 130 Mio. Euro. Unterm Strich bleibt ein Minus von drei Mio. Euro. Die Unternehmensschulden konnten um 30 Prozent auf 119 Mio. Euro reduziert werden. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich die Unternehmensführung vorgenommen, weiterhin Marktanteile zu erobern und die Profitabilität zu erhöhen. Bis zu 13 Mio. Kopien ihrer Spiele wollen die Franzosen im Geschäftsjahr 2004/05 absetzen. Zudem würden die Entwicklungskapazitäten deutlich aufgestockt. Gut 400 neue Mitarbeiter will Ubisoft laut Yves Guillemot im Lauf des Jahres einstellen. Die Umsatzerwartungen für das 1. Quartal liegen zwischen 58 und 62 Mio. Euro.

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