Wie sich eine mögliche feindliche Übernahme durch Electronic Arts verhindern lasse, legte Ubisoft-CEO Yves Guillemot in Paris während der Präsentation der Geschäftszahlen dar.

Ubisoft prüft derzeit verschiedene Möglichkeiten, eine feindliche Übernahme durch Electronic Arts zu verhindern. Neben Gesprächen mit institutionellen Anlegern ist auch eine Fusion mit der Mobile-Games-Tochter laut Yves Guillemot eine Option. Während der Präsentation der Geschäftszahlen in Paris bestätigte der Unternehmenschef entsprechende Überlegungen. Sollte Gameloft in den Mutterkonzern eingegliedert werden, hätte dies erheblichen Einfluss auf den Aktienwert. Ein Sprung von bis zu drei Euro wird in diesem Fall der Aktie vorausgesagt, womöglich zuviel, als dass sich eine Übernahme für EA noch lohnen würde.

Eine weitere, wenn auch unwahrscheinlichere Option sei der Kauf von Eidos. Der britische Publisher gibt offen zu, auf der Suche nach möglichen Kaufinteressenten zu sein. "Das Interesse an Eidos ist nach wie vor vorhanden", zitiert Reuters Guillemot. "Allerdings beschäftigen wir uns zurzeit mehr mit uns selbst." Ausschließen wollte der Ubisoft-CEO einen Kauf aber nicht.

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