Weil Infinium-Labs-Chairman Timothy Roberts den Aktienkurs des Phantom-Herstellers manipuliert und Anleger betrogen haben soll, hat die US-Börsenaufsicht ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der schon jetzt an Skandalen reichen Geschichte von Phantom-Hersteller Infinium Labs wird ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Weil Chairman und Ex-CEO Timothy Roberts den Aktienkurs manipuliert und Anleger betrogen haben soll, hat die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe datieren aus 2004. Damals habe Roberts Investoren über neue Businessmöglichkeiten informiert und dabei einen Konsolen-Start Anfang 2005 garantiert. Den im Anschluss steigenden Kurs nutzte Roberts, um 1,3 Mio. Aktien im Wert von damals 442.500 Dollar zu verkaufen, so US-Medien. Sollten sich die Vorwürfe als wahr erweisen, droht Roberts eine Anklage wegen Anlagebetrugs.

Die Phantom-Konsole und das als PC-Peripherie gedacht Phantom Lapboard werden derweil ihrem Namen weiter gerecht. Auf der vergangenen Freitag beendeten Electronic Entertainment Expo glänzte Infinium Labs zum zweiten Mal in Folge durch Abwesenheit. Aktuelle Launchtermine für die Produkte des US-Unternehmens gibt es nicht.

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