Das erste Quartal 2005 war für die US-Spielebranche sehr erfreulich. Nach Angaben der Marktforscher der NPD Group wuchsen alle bis auf zwei Segmente zwei- oder gar dreistellig. Insgesamt legte der Markt um 23 Prozent zu.

Die Marktforscher der NPD Group haben die Umsatz- und Absatzzahlen für den US-Konsolenmarkt im ersten Quartal 2005 vorgelegt. Darin enthalten sind die Verkäufe von Konsolensoftware, aber auch die der Hardware und von Zubehörprodukten. Nicht eingerechnet sind die Verkäufe von PC-Unterhaltungssoftware. Anhand der Daten ergibt sich ein Marktvolumen im ersten Quartal von 2,2 Mrd. Dollar. Dies entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In fast allen Marktsegmenten verzeichneten die Marktbeobachter zwei- oder gar dreistellige Wachstumsraten. Einzige Ausnahmen sind die Bereiche Heimkonsolen Hardware und Heimkonsolen Software. Sie stiegen auf Basis des Umsatzes lediglich um acht bzw. sieben Prozent. Der Bereich Konsolensoftware war jedoch zugleich der größte Einzelposten: Der US-Handel erwirtschaftete allein mit Software für die Heimsysteme über eine Mrd. Dollar. Das größte Wachstum im ersten Quartal verzeichnete der Bereich Handheld-Hardware. Er legte auf Umsatzbasis um 162 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 293 Mio. Dollar zu.

Anita Frazier, Entertainment Industry Analyst bei der NPD Group, zeigte sich etwas überrascht. Zwar habe man beeindruckende Verkäufe im Handheld-Sektor erwartet, die Tatsache, dass alle Segmente sowohl nach Umsatz als auch nach Stückzahlen zulegten, sei jedoch ein weiterer Beweis, dass Videospiele als Unterhaltungsmedien ein immer breiteres Publikum ansprechend. "Hersteller, Entwickler, Publisher und Händler bieten nach wie vor qualitative Produkte und Services an, die ein vielschichtiges Publikum ansprechen und die Verbraucher reagieren entsprechend positiv", so Frazier.

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