US-Markt: Hardwareumsatz gibt nach
Laut Daten der Marktforscher von der NPD Group hat der US-Konsolenmarkt im 1. Quartal leicht nachgegeben. Während die Umsätze mit Konsolensoftware und -zubehör zulegten, verzeichneten die Hardwareumsätze ein deutliches Minus.
"Die Zahlen für das 1. Quartal zeigen, dass die aktuelle Konsolengeneration langsam in die Jahre kommt", analysiert Richard Ow, Senior Video Games Analyst der NDP Group, die Performance des US-Konsolenmarkts im 1. Quartal 2004. Insgesamt verzeichneten die Umsätze mit Konsolenhard- und -software in den Monaten Januar bis März 2003 ein leichtes Minus von einem Prozent - von 1,9 Mrd. Dollar im 1. Quartal 2003 auf aktuell 1,8 Mrd. Dollar. Großer Verlierer waren die Konsolenhersteller. Die Umsätze durch den Verkauf von Heimkonsolen gaben von 445 Mio. Dollar 2003 auf 336 Mio. Dollar um 25 Prozent nach. Hier schlage sich laut Ow die inzwischen hohe Verbreitung von neuen Konsolen in den USA nieder. Ein moderateres Minus von sechs Prozent verzeichnete Software für Handhelds. Der Umsatz mit Spielen für Game Boy und Co. sank von 167 Mio. Dollar im Vorjahr auf 157 Mio. Dollar. Zuwächse verzeichnete die Industrie in den Bereichen Konsolensoftware (+ sieben Prozent), Konsolenzubehör (+ zehn Prozent), Handheldhardware (+ acht Prozent) und Handheldzubehör (+ acht Prozent).