USA: Best Buy steigert Dezemberumsatz um zehn Prozent
Das US-Handelsunternehmen zog eine positive Bilanz des Dezembergeschäfts. Zweistellige Wachstumsraten bei DVD Video und Games hätten dazu beigetragen, die Erwartungen zu übertreffen. Im Musikgeschäft will der Konzern dagegen 110 Shops schließen.
Das US-Handelsunternehmen Best Buy ist mit den Verkäufen im Dezember zufrieden. Der Unternehensumsatz im wichtigsten Verkaufsmonat des Jahres betrug 4,24 Mio. Dollar, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Zurückzuführen sei dies auf das gute Abscheiden einer Reihe von Produktsegmenten, unter anderem DVD Video und Games. Dennoch gab es nicht nur Grund zur Freude: Während der Umsatz der Best-Buy-Geschäfte im Vergleich zum Vorjahr sogar um zwölf Prozent zulegte, gingen die Einnahmen der Musicland-Vertriebsschienen um 15 Prozent zurück. Begründet wurde der Rückgang mit der allgemeinen Schwäche des Musikmarkts, dem Besucherrückgang in großen Shopping-Malls und der wachsenden Konkurrenz von Discounthändlern und sogenannter Big-box-Händler, unter anderem auch durch die Unternehmenseigene Best-Buy-Kette. Nach Unternehmensangaben hätten selbst die zweistelligen Wachstumsraten beim Verkauf von DVD Videos und Games die schwachen Musikverkäufe bei Musicland nicht Wettmachen können. Deshalb will der Konzern nun 110 Outlets schließen, davon 90 der Vertriebslinie Sam Goody und 20 Suncoast-Outlets.