Mit verschiedenen Gesetzesinitiativen wollen US-Politiker gegen Spiele mit gewalttätigen Inhalten vorgehen. So sollen Jugendliche besser geschützt und der Verkauf eingeschränkt werden.

In den Vereinigten Staaten haben sich Politiker zu Wort gemeldet, die mit verschiedenen Gesetzesinitiativen gegen den Verkauf von Spielen mit gewalttätigen Inhalten an Kinder und Jugendliche vorgehen wollen. Wie "Gamespot" berichtet, sieht eine Initiative Shawn Womacks, US-Senator aus Arkansas, vor, Spiele mit einem "Mature"-Rating (ab 17 Jahre; Anmerkung d. Red.) nicht auf Augen- und Greifhöhe von Kindern anzubieten. In mindestens anderthalb Meter Höhe müssten "Mature"-Spiele demnach künftig im Laden präsentiert werden. Bis zu 500 Dollar Strafe sollen fällig werden, wird gegen das noch zu verabschiedende Gesetzt verstoßen.

Einen Schritt weiter wollen drei Politiker aus Washington gehen. Mary Lou Dickerson, Jim McCune sowie Kim McDermott wollen Spielepublisher für Straftaten haftbar machen, die von Spielen motiviert worden sein sollen. Die immer realistischere Gewaltdarstellung glorifiziere und romantisiere Gewalt gegen Frauen, Farbige und Polizisten, so der die Politiker. Dadurch würden Morde mit Empfindungen wie Genuss und Bestätigung belohnt. Als Argument führen die Politiker Studien an, die eine Verbindung zwischen Spieleinhalt und gewalttätigem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen nachgewiesen haben wollen. Zudem häuften sich die Klagen von Verbrechensopfern, die die Taten auf Computer- und Videospiele zurückführen.

Noch ist aber völlig offen, ob und wann diese Initiativen Gesetzeskraft erlangen werden.

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By Marcel Kleffmann 1 min read