Um den PlayStation-2-Mangel in den Vereinigten Staaten zu beheben, verzichtet Sony Computer Entertainment auf einen Teil seiner Marge. Der Hersteller lässt die Konsolen kostspielig aus China einfliegen.

Sony Computer Entertainment versucht derzeit den PlayStation-2-Engpass in den Vereinigten Staaten mit allen Mitteln zu beheben. Wie "Reuters" berichtet, schreckt der Konsolenhersteller auch nicht davor zurück, die Konsolen per teurem Lufttransport in die USA zu schaffen. Um gut 50 Prozent soll sich die sonst übliche Marge dadurch verringern.

US-Analysten sind allerdings nicht überzeugt, dass dieser Schritt ausreichend ist. Shawn Milne, Marktbeobachter bei Friedman, Billings, Ramsey & Co., geht davon aus, dass Umsätze in Millionenhöhe verloren gehen werden. Bis zu 350.000 Konsolen könnten trotz dieser Aktion noch fehlen. Dabei stehen auch die Gamespublisher auf der Verliererseite. 200.000 zusätzlich verfügbare Konsolen könnten bis zu 12 Mio. Dollar mehr an Spieleumsatz bedeuten, rechnet Milne vor. Zudem sei fraglich, ob der Bedarf per Luftfracht wirklich gedeckt werden kann.

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