USA: Umsatz im Konsolenmarkt rückläufig
Laut dem US-Marktforschungsunternehmen NPD Group hat sich der Umsatz mit Videospielen im 1. Quartal in den USA auf Grund von Preisreduzierungen negativ entwickelt.
Der erfolgsverwöhnte US-Videospielmarkt musste im 1. Quartal 2003 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das geht aus Daten hervor, die das US-Marktforschungsunternehmen NPD Group jetzt veröffentlicht hat. Während in den ersten drei Monaten des Jahres 7,4 Prozent mehr Konsolen, Zubehörartikel und Videospiele verkauft wurden, fiel der damit generierte Umsatz um 2,4 Prozent. Laut NPD geht das Umsatzminus auf die Preisreduzierungen im vergangenen Jahr zurück. So stieg beispielsweise der Konsolenabsatz nach Units um 16 Prozent, während der Umsatz durch den Hardwareverkauf um 12,6 Prozent einbrach. Betrachtet man lediglich die Konsolensoftware, dann hat sich der US-Markt passabel entwickelt. Der Spieleabsatz stieg um 1,5 Prozent, der Umsatz um 6,5 Prozent. Dies lässt gleichzeitig auf leicht gestiegene Durchschnittspreise schließen. Leicht rückläufig war laut den Daten von NPD das Geschäft mit PC-Spielen. So wurden von Januar bis März 2003 3,5 Prozent weniger PC-Spiele verkauft als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit PC-Spielen fiel sogar um fünf Prozent, was wiederum auf sinkende Durchschnittspreise in diesem Segment hinweist.