Für das Jahr 2019 verzeichnet die USK 1673 klassische Prüfvorgänge. Die Verteilung zwischen den Alterklassen ist indes konstant geblieben.

1673 Prüfvorgänge im klassischen Verfahren verzeichnet die USK für 2019. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht abgesungen. 2018 waren es 1770 Prüfvorgänge. Die Verteilung der verschiedenen Altersfreigaben, USK 0, USK 6 und USK12, blieb insgesamt allerdings konstant.

Die Vergabe der Alterkennzeichen für Online-Games und Apps blieb allerdings anhaltend hoch. Diese werden online durch das internationale IARC-System generiert und erreichen dank namhafter Mitglieder, wie Google Microsoft und Nintendo, eine Reichweite von drei Milliarden aktiven Geräten am Markt.

Die USK hat außerdem im vergangenen Jahr eine Reihe an Jugendschutzpartnerschaften mit Messen geschlossen, die ihre Austeller auffordern, Vorab-USK-Prüfungen vornehmen zu lassen.

"2020 wird ein spannendes Jahr für die USK, da sich die Diskussion um einen praxistauglichen Jugendschutz im Hinblick auf die anstehende Novelle zum Jugendschutzgesetz konkretisieren wird", so der stellvertretende USK-Geschäftsführer Lorenzo von Petersdorff. "Im Rahmen dieser Diskussion werden insbesondere die Berücksichtigung der Nutzungs- und Medienrealität, eine internationale Anschlussfähigkeit sowie eine zukunftsfeste und transparente Ausgestaltung einen hohen Stellenwert einnehmen. Damit der Jugendschutz bei Kindern und Jugendlichen schon heute effektiv ankommt ermutigen wir Eltern stets, auf die Alterskennzeichen sowie die Zusatzinformationen der USK zu achten und die Geräte insbesondere unter "Jugendschutz" und "Zahlungsmethoden" entsprechend voreinzustellen."

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