Valve entscheidet Rechtsstreit für sich
Vivendi Universal Games hat Valve-Spiele unrechtmäßig an Internetcafés verkauft, das entschied ein Bundesgericht in Seattle nach einem zweijährigen Rechtsstreit der Vertriebspartner.
Vivendi Universal Games darf Spiele von Valve nicht online vertreiben, entschied ein Bundesgericht in Seattle nach einem zweijährigen Rechtsstreit der beiden Vertriebspartner. 2001 hatte sich das Entwicklerstudio die alleinigen Vertriebesrechte über das Internet von VUG zusichern lassen. Da zu diesem Zeitpunkt aber von der Steam-Plattform in seiner jetzigen Form nicht die Rede war, sah sich der Publisher hinters Licht geführt, berichtet u.a. "BBC Online". Richter Thomas Zilly urteilte nun, dass VUG nicht berechtigt war, Valve-Produkte direkt oder indirekt über Internetcafés zur Verfügung zu stellen. Schadenersatz in nicht genannter Höhe soll nun den Verlust Valves ausgleichen.