Vielfalt durch Förderung
In einem Aufruf an die europäischen Regierungen hat die European Game Developers Federation staatliche Förderung für ihre Mitglieder gefordert. Nur so könne die Stellung europäischer Entwickler im internationalen Vergleich gehalten und verstärkt werden.
Globalisierung, steigende Entwicklungskosten und mangelnde Förderung machen nach Ansicht der European Game Developers Federation, dem Dachverband der Entwicklervereinigungen aus England, Frankreich, Deutschland, Dänemark und Holland, europäischen Spieleentwicklern zu schaffen. Um die Stellung der Branche im internationalen Vergleich und die Produktvielfalt auch weiterhin sicherzustellen, sei staatliche Förderung dringend erforderlich. "Wenn wir weiterhin Spiele zu europäischen Themen und für den europäischen Markt entwickeln wollen, brauchen wir Hilfe, wie sie in anderen Entertainmentbranchen gang und gäbe ist", appellierte Malte Behrmann, im Namen des Bundesverband G.A.M.E. an die Regierenden. Der Dachverband argumentiert u.a. mit der kulturellen Bedeutung, die Computer- und Videospiele in den vergangenen 20 Jahren erlangt haben.
Damit stimmt der G.A.M.E.-Geschäftführer in den immer lauter werdenden Chor derer ein, die von der Politik eine Unterstützung vergleichbar der Filmförderung anmahnen. Erst kürzlich richtete sich Roger Bennett, Director General der ELSPA, mit einer ähnlichen Forderung an die britische Regierung.