Der umstrittene Konzernmanager hat jetzt für Klarheit gesorgt und ankündigt, Vivendi Universal zu verlassen.

Jean-Marie Messier tritt ab. Der schon lange umstrittene Vorstandsvorsitzende von Vivendi Universal, erklärte jetzt gegenüber der französischen Tageszeitung "Le Figaro": "Ich gehe, damit Vivendi überleben kann". Am Mittwoch wird der Vivendi-Verwaltungsrat offiziell über die Zukunft des 45jährigen Konzernmanagers und über seinen möglichen Nachfolger entscheiden. Messier wird vor allem von den Großaktionären eine mangelnde klare Ausrichtung des weltweit zweitgrößten Medienkonzerns sowie sein Führungsstil angelastet. Die großen US-Anteilseigner hatten ihm bereits das Vertrauen entzogen, und Gerüchten zufolge sei bei den französischen Großaktionären eine ähnliche Entscheidung absehbar.

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