Im vergangenen Jahr erschienen etliche VR-Brillen im Handel, 2017 sollte das große Jahr der neuen Technologie werden. Die Konsumenten nehmen VR indes nur zögerlich an. Das von Superdata vorhergesagte Umsatzvolumen für den Gesamtmarkt wird weit verfehlt, die Marktforscher senken ihre Prognose daher. Trotzdem rechnet Superdata bis Ende des Jahrzehnts mit einem exponentiellen Wachstum für VR-Brillen. Bis 2020 soll sich das Umsatzvolumen des Markts demnach verzwanzigfachen.

Der weltweite Absatz von VR-Headsets kommt bisher noch recht langsam in Gang. Dabei sind viele VR-Brillen 2016 in den Consumer-Versionen im Handel erschienen. Auch wenn im vergangenen Jahr bereits 1,8 Milliarden Dollar mit VR-Hard- und Software umgesetzt wurden, ist der ganz große Run auf die Geräte noch ausgeblieben. Die Marktforscher von SuperData senken daher auch ihre Prognose, was den Gesamtumsatz angeht. Hatten die Forscher 2015 noch , dass 2017 14,9 Milliarden Dollar mit VR-Produkten umgesetzt werden, sagen sie jetzt nur noch einen Wert von 4,9 Milliarden Dollar vorher.

Trotztdem bleibt SuperData optimistisch. In ihrem neuen Report sehen die Marktforscher bis Ende des Jahrzehnts noch immer ein exponentielles Wachstum des VR-Markts. Bis 2020 soll der Umsatz mit VR-, AR- und MR-Geräten und Software auf 37,7 Milliarden Dollar. wachsen. Im Vergleich zum Umsatzergebnis im letzten Jahr würde der Markt somit um den Faktor 20 wachsen. Als Indikator nennt SuperData den anziehenden Anstieg von verkauften Premium-Produkten wie HTC Vive und Oculus Rift. Das Unternehmen rechnet 2017 mit rund dreimal so vielen Verkäufen wie 2016, was letztendlich auch dem Software-Handel einen Schub geben soll.

Share this post

Written by