Mit Bedauern hat die Entwicklervereinigung Northstar Developers auf die Auflösung des VUD reagiert. Der VUD hinterlasse ein Vakuum, das nur schwer zu füllen sein wird.

Mit Bedauern hat die Entwicklervereinigung Northstar Developers die Selbstauflösung des VUD aufgenommen. "Auch wenn diese Entscheidung nicht unbedingt überraschend ist, geht mit dem VUD der Unterhaltungssoftwareindustrie ein Stück Kontinuität und damit auch Verlässlichkeit verloren", kommentierte Vorstandsvorsitzender Olaf Wolters gegenüber MCVgamesmarkt. Ungeachtet der internen Konflikte habe der Verband in den vergangenen Jahren beachtliche Arbeit geleistet, die in der Etablierung der GC - Games Convention ihren Höhepunkt fand. Aber auch vom gemeinsamen Einsatz mit der USK in Sachen Jugendschutz und die Unterstützung der GVU bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen habe die gesamte Branche profitiert.

Das Vakuum, das der VUD hinterlassen habe, sei nur schwer zu füllen, so Wolters. Da sich die Entwicklerszene mit G.A.M.E. und Northstar bereits organisiert habe, erwartet Wolters die Gründung eines reinen Publisherverbands für die nahe Zukunft. "Wir hoffen, dass sich die Zusammenarbeit mit diesem ebenso kooperativ und menschlich gestaltet, wie dies mit dem VUD in der Vergangenheit der Fall gewesen ist." Abschließend regte Wolters die Gründung einer Spitzenorganisation an - vergleichbar mit der SPIO (Spitzenorganisation der Filmwirtschaft) -, damit den Interessenvertretern aus Entwicklung, Produktion, Publishing und Handel weiterhin eine Kommunikationsplattform für den Gedankenaustausch und die Vertretung gemeinsamer Interessen zur Verfügung stehe.

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Spillover Effects from Games Research: Several Associations Promise Cooperation
From left to right: The organizers and speakers of the roundtable: Prof. Dr.-Ing. Florian Mehm (Wilhelm Büchner University of Applied Sciences, Darmstadt), Prof. Dr. Oliver Hugo (Aschaffenburg University of Applied Sciences), Prof. Dr. Johanna Pirker (Technical University of Munich), Prof. Stephan Jacob (Darmstadt University of Applied Sciences), Prof. Dr. Anna Lisa Martin-Niedecken (ZHDK Zurich), and Dr.-Ing. (habil.) Stefan Göbel (Technical University of Darmstadt).

Spillover Effects from Games Research: Several Associations Promise Cooperation

By Pascal Wagner 2 min read