Wechselkurse beflügeln Nintendos Profit
Aufgrund der guten Wechselkurse hat sich der Nettogewinn von Nintendo im am 31. März beendeten Geschäftsjahr mehr als verdoppelt. Für die kommenden Monate erwartet der Konsolenhersteller eine starke Nachfrage nach Nintendo DS, die allerdings die Rückgänge bei GBA und GameCube nicht wird auffangen können.
Für das am 31. März beendete Geschäftsjahr vermeldet Nintendo bei rund 515 Mrd. Yen Umsatz (ca. 3,8 Mrd. Euro) einen Nettogewinn von gut 87 Mrd. Yen (rund 641 Mio. Euro). Somit hat sich der Profit des Traditionsunternehmens im Jahresvergleich weit mehr als verdoppelt. Im Vorjahr betrug der Nettogewinn noch rund 33 Mrd. Euro Yen (ca. 243 Mio. Euro). Das erhebliche Plus erklärt Nintendo durch günstige Wechselkurse.
Vor allem der neue Handheld DS soll das Geschäft in den kommenden Monaten tragen. Bis zu 12,4 Mio. Geräte will der Konzern bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres Ende März 2006 an den Mann bringen. Bei Game Boy Advance und GameCube erwarten die Japaner hingegen rückläufige Verkaufszahlen. Mit Rückgängen um 33,8 Prozent bei GBA und um 28,6 Prozent bei GameCube rechnet der Konzern im laufenden Geschäftsjahr.