Nach Durchsuchungen am 16. September, die zur Festnahme von vier Männern führten, wurde der weltweit größte Fall illegaler kommerzieller Downloads aufgedeckt. Dies berichtet die GVU.

Am 16. September fanden Durchsuchungen in Thüringen, Niedersachsen und Bayern statt, die zu vier Verhaftungen führten. Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) berichtet, wurde dabei der weltweit größte Fall illegaler kommerzieller Downloads aufgedeckt. Die vier Hauptbeschuldigten sollen über die Internetseite www.ftp-welt.de von Juni 2003 bis September 2004 an mehr als 45.000 Abnehmer Raubkopien von Kinofilmen, Computerspielen, Softwareprodukten und Audiotiteln gegen Bezahlung vertrieben haben. Hieraus seien Einkünfte in Höhe von rund einer Millionen Euro erzielt worden. Der den Rechteinhabern entstandene Schaden bewege sich vermutlich im zweistelligen Millionenbereich. Eine Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft Mühlhausen findet dazu 17. September um 11 Uhr im Landgericht Mühlhausen in Thüringen statt.

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