Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat mit der Studie "Analyse und Evaluation der Softwareentwicklung in Deutschland" eine umfangreiche Untersuchung zur wirtschaftlichen und technologischen Bedeutung von Software und Softwareentwicklung in Deutschland vorgelegt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in seinem Internetnewsletter eine Studie unter dem Titel "Analyse und Evaluation der Softwareentwicklung in Deutschland" vorgestellt. Damit werde eine umfangreiche Untersuchung zur wirtschaftlichen und technologischen Bedeutung von Software und Softwareentwicklung in Deutschland vorgelegt. Zu den Untersuchungsfeldern gehörten neben dem nationalen Softwaremarkt die Struktur der deutschen Softwarebranche, der Bestand und die Nachfrage nach Arbeitskräften sowie der technologische Innovationsstand und der Forschungsbedarf auf dem Gebiet der Softwareentwicklung. Die Studie stellt heraus, dass Software und Softwareentwicklung für nahezu alle Produkte und Prozesse quer durch alle Branchen der deutschen Volkswirtschaft zunehmend zum wettbewerbsbestimmenden Faktor werden. In der Primärbranche erzielten knapp die Hälfte aller Unternehmen mehr als 75 Prozent ihres Umsatzes durch Softwareentwicklung. In den Sekundärbranchen entfielen durchschnittlich bereits 15 Prozent der Neuentwicklungskosten auf Software. Der Trend zur Auslagerung der Softwareentwicklung halte nach wie vor an. Der Wettbewerb werde zunehmend über "software-veredelte" Funktionen der Produkte oder Dienstleistungen entschieden. Die gesamte Studie kann im Internet unter www.dlr.de nachgelesen werden.

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