Xbox: Preiscuts kosteten 500 Mio. Dollar Umsatz
In einem Schreiben an die US-Börsenaufsichtsbehörde hat Microsoft einen tieferen Einblick in die Performance der Xbox sowie den Umsatzausfall durch die Preisreduzierung gewährt.
In einem öffentlichen Schreiben an die US-Börsenaufsicht hat Microsoft weitere Details zu der im vergangenen Monat vorgelegten Quartalsbilanz genannt. So zeigt sich, dass der Umsatz der Home and Retail Division (H&RD) in den ersten drei Monaten des Jahres von 778 Mio. Dollar im Vorjahr auf 453 Mio. Dollar zurückging. Gleichzeitig stieg der operative Verlust von 97 auf nunmehr 190 Mio. Dollar. Der Umsatzrückgang im Quartalsvergleich von 325 Mio. Dollar geht dabei vor allem auf das Konto der Xbox-Aktivitäten. Laut Unternehmensangaben wurden 174 Mio. Dollar Umsatz durch geringere Abverkäufe sowie 88 Mio. Dollar Umsatz als Folge von Preisreduzierungen eingebüßt. Kumuliert für den Neunmonatszeitraum hat die H&RD den Umsatz zwar von 2,01 auf 2,27 Mrd. Dollar gesteigert, der operative Verlust stieg jedoch auch hier von 344 Mio. auf 715 Mio. Dollar deutlich an. Der Grund, warum der H&RD-Umsatz nicht deutlicher anstieg, ist auch hier bei den Preiscuts zu suchen: Der Umsatz im Konsolenbusiness wäre durch die erzielten Absatzsteigerungen um 777 Mio. Dollar angestiegen, hätten die Preissenkungen nicht 500 Mio. Dollar an Umsatz gekostet.