Zehn JAhre "Silent Hill", zehn Jahre Herzrasen. Wir beleuchten die die Chronologie des Schreckens.

Der Schrecken begann im Winter 1999. Keiichiro Toyama und sein bunter Haufen bei Team Silent versetzten vom 31. Januar an die Welt in Angst und Schrecken. Mit einem Videospiel für Sonys PlayStation. Angespornt vom Erfolg der Resident-Evil-Reihe schlugen sich die Japaner monatelang die Nächte um die Ohren, um ihre Schreckensvision Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Programmierer wollten auf die wogende Survivor-Horrorgamewelle aufspringen und mitschwimmen. Im Gegensatz zu vielen anderen Titeln gelang den Asiaten dieses Kunststück auf Anhieb. Weltweit griffen über 1,5 Millionen nervenstarke Gruselfans zu und versuchten, das Geheimnis zu ergründen, welches die amerikanische Kleinstadt Silent Hill umgab.

Der etwas andere Urlaub

Der Spieler übernahm die Rolle des verwitweten Schriftstellers Harold Mason, der sich von seiner siebenjährigen Tochter Cheryl überreden lässt, in "Silent Hill" Urlaub zu machen. Auf der Fahrt ins vermeintliche Urlaubsparadies verunglückt der Schreiberling, als er versucht, einem kleinen Mädchen auszuweichen. Er verliert das Bewusstsein und als er wieder erwacht, ist seine Tochter spurlos verschwunden.

Die Suche führt ihn ans Urlaubsziel. Doch anstatt Ruhe und Erholung erwarten ihn dort Angst, Schrecken, Gewalt und fiese Monster. Alles spielt sich in einer düsteren, nebligen Umgebung ab, in der fauliges Holz, rasselnde Drahtzäune, blutende Wände und heruntergekommene Häuser das Bild prägen.

Bitte mehr davon

Der Horror kam an. So gut, dass die Spieler Fortsetzungen verlangten. Im Abstand von zwei Jahren folgten zwei weitere Teile der Serie. 2004 wurde Part 4 mit dem Untertitel "The Room" auf die Menschheit losgelassen. Erstmals spielt darin die Handlung nicht in Silent Hill.

Dem Gruselfaktor tat das keinen Abbruch. Was den Fans jedoch abging, waren bekannte Angstmacher wie Taschenlampe oder Radio. Ein Jahr später gab es dann eine Kinoadaption, von Gruselspezialist Christophe Gans ("Pakt der Wölfe") inszeniert. Ende 2007 feierte "Silent Hill: Origins" Premiere auf Sonys PSP-Konsole, bevor kurz danach eine PS2-Version nachgeschoben wurde.

Kampf der Veteranen

Wichtig ist dabei, dass darin die Vorgeschichte Silent Hills erzählt und geschildert wird, wie das Böse dort Einzug hielt. Ein Handy-Game und seit Sommer 2007 ein Spielautomat runden das Portfolio ab.

Seit 26. Februar steht nun der neueste Ableger des Survivalhorrors in den Läden. "Silent Hill: Homecoming" knüpft nahtlos an seine berühmten Vorgänger an. Protagonist ist diesmal der 22-jährige Kriegsveteran Alex Shepherd, der sich in seine Heimatstadt aufmacht, um verschwundene Familienmitglieder aufzuspüren. Nebel und seine apathische Mutter erwarten ihn bereits ...

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