Zukunft von 15 Brinkmann-Filialen gesichert
Von den noch verbliebenen Filialen der sich im Insolvenzverfahren befindlichen Brinkmann-Gruppe bleiben 15 erhalten; fünf Standorte werden geschlossen.
Das Schicksal der noch verbliebenen Filialen des insolventen Technikkaufhauses Ernst Brinkmann KG ist gestern vom Gläubigerausschuss besiegelt worden. Insgesamt elf Standorte - darunter die in Magdeburg, Stralsund, Greifswald, Planen, Hannover, Lübeck und Unterwellenborn - wurden von Electronic Partner übernommen. Die Hamburger Brinkmann-Filiale bleibt nach Angaben des Insolvenzverwalters Burckhardt Reimer durch ein "Management-buy-Out mit finanzieller Unterstützung eines außenstehenden Investors" weiterhin erhalten und wird auch künftig als Brinkmann-Kaufhaus betrieben. Die Filiale in Wismar übernimmt der derzeitige Geschäftsführer selbst, die Standorte Bergkamen und Lüdenscheid gehen an die Firma Beriet. Für weitere Brinkmann-Filialen in Neumünster, Hannover, Kassel, Hamburg und Zwickau wurde kein Investor gefunden; sie sollen kurzfristig geschlossen werden. Bereits Ende September hatte die Rewe-Gruppe elf Standorte übernommen .