Grafikchiphersteller ATI hat die Bilanzen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr vorgelegt. Abschreibungen ließen das Unternehmen zum Jahresabschluss tief ins Minus rutschen. Der Gewinn aus dem Vorjahr löste sich fast völlig in Luft auf.

Sinkende Umsätze und hohe Abschreibungen auf Lagerbestände belasteten die Ergebnisse von Grafikchiphersteller ATI für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr. Mit 470 Mio. Dollar liegt der Quartalsumsatz für das am 31. August beendete vierte Quartal um mehr als 100 Mio. Dollar unter dem des Vorjahres. Der Nettoverlust beläuft sich auf 104 Mio. Dollar, nach 64 Mio. Dollar Gewinn im Vorjahr.

Das schwache vierte Quartal wirkte sich denn auch auf das Gesamtgeschäftsjahr aus. Zwar wurde ein Umsatzplus von elf Prozent auf 2,22 Mrd. Dollar verbucht, das Betriebsergebnis sank gleichzeitig aufgrund des hohen Abschreibungsbedarfs allerdings von 205 Mio. Dollar aus dem Vorjahr auf jetzt nur noch 17 Mio. US-Dollar. Im laufenden ersten Quartal soll es das Konsolengeschäft richten. ATI liefert u.a. den Grafikchip für Microsofts Xbox 360, die Ende des Jahres weltweit erscheint. Die zu erwartenden Mehreinnahmen werden nach Unternehmensangaben zu einem Umsatzplus von 15 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal sorgen.

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