"Adhoc-Allianz" zum Urheberrecht gebildet
Verbände aus den Bereichen Rechteinhaber, Werknutzer und Geräteindustrie haben eine "Adhoc-Allianz" gebildet, um gemeinsam auf Regelungen im Regierungsentwurf zum Urheberrecht aufmerksam zu machen.
Im Zuge der Diskussion um den Entwurf eines Gesetzes zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft hat sich eine Adhoc-Allianz gebildet, der Vertreter aller urheberrechtlichen Lager angehören. Ihr Anliegen ist es, "gemeinsam auf Regelungen im Regierungsentwurf hinzuweisen, die abseits aller Interessengegensätze der Korrektur bedürfen". In einer am 16. Dezember gemeinsam veröffentlichten Stellungnahme äußern sich die Beteiligten auch zur Herstellung digitaler Kopien: "Aufgrund der schnellen und verästelten Verbreitungswege, die es für digitale Kopien gibt, sollte es nicht erlaubt sein, digitale Kopien durch Dritte herstellen zu lassen. Solange das privilegiert ist, führt es nämlich dazu, dass Privatkopien tatsächlich nicht nur im privaten Bereich weitergegeben werden, sondern innerhalb viel weiterer Kreise." Der Allianz gehören der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und der VDS-Bildungsmedien e.V. an.