Im US-Bundesstaat Delaware hat AMD eine Klage gegen Konkurrenten Intel eingereicht. Der Chipriese habe sein Quasi-Monopol genutzt, um Computerhersteller und -Händler massiv unter Druck zu setzen.

AMD hat Konkurrenten Intel wegen angeblichen Monopolmissbrauchs verklagt. In einem offenen Brief erläuterte AMD-President and Chief Executive Officer Hector Ruiz die Beweggründe seines Unternehmens. Demnach wirft AMD Intel vor, sein Quasi-Monopol zu nutzen, um Druck auf Computerhersteller und -Händler auszuüben. So sollen große Hersteller wie z.B. Hewlett-Packard oder Dell durch Rabatte bewegt worden sein, auf AMD-Produkte zu verzichten. An sich ein normales Geschäftsgebaren, wie auch Ruiz zugibt, durch die beherrschende Stellung Intels aber das illegale Ausnützen der Marktstellung. Dadurch verhindere Intel nicht nur Innovationen, auch ein gesunder Wettbewerb, der sich letztlich auf die Chippreise auswirken sollte, finde nicht statt. AMD ist zuversichtlich, die eingereichte Klage zu gewinnen.

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