Atari: Games made in Germany im Fokus
In den vergangenen Wochen unterzeichnete Atari Deutschland gleich mehrere wichtige Distributions- und Publishingverträge. Große Hoffnungen knüpft der Publisher inbesondere an 10tacles "GT Legends".
Mit Vertriebs- und Publishingverträgen mit mehreren internationalen wie nationalen Partnern hat sich Atari Deutschland für das kommende Herbstgeschäft aufgestellt. So unterzeichnete der Publisher Vereinbarungen mit dem französischen Publisher MC2 und dem niederländischen Anbieter Playlogic. Zudem konnte man Electronic Arts im Wettstreit um 10tacles "GT Legends" ausstechen. "Durch die jüngsten Abschlüsse, in deren Rahmen zahlreiche potenzielle Spiele-Bestseller veröffentlicht werden, bauen wir unseren in der Vergangenheit stetig gewachsenen Geschäftsbereich der Third-Party-Distribution weiter aus", kommentierte Thomas Huber, General Manager von Atari Deutschland.
Insbesondere von "GT Legends" verspricht sich das Unternehmen eine Menge. Das positive Feedback der GC-Besucher sowie die vom Handel georderten Stückzahlen stimmen optimistisch. Zum Release im Oktober kündigte Atari eine groß angelegte Marketing- und PR-Kampagne an. Ein Großteil der Aufmerksamkeit wird dabei dem Point of Sale zuteil. In zahlreichen Outlets sollen Produktwelten für den Renntitel werben.
Mit "Crashday" (Moonbyte/Replay Studios) und "Desperados 2" (Spellbound) stehen zudem lokale Produktionen im Mittelpunkt. "Die Games Convention hat gezeigt, dass lokale Inhalte auch international absolut konkurrenzfähig sind", begründet Markus Windelen, Head of 3rd Party and Licensing bei Atari Deutschland, das Engagement für deutsche Entwicklungen. Beispielhaft ist hier "Crashday", das von Atari nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in weiten Teilen Europas, Südamerikas und Asiens auf den Markt gebracht werden wird.