Mit Einsparungen soll Atari wieder auf Kurs gebracht werden. Die Bilanz für das am 31. März beendete Geschäftsjahr weist erste positive Effekte des neuen Kurses auf.

Atari hat die Bilanz für das am 31. März beendete vierte Quartal und Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach verzeichnete der Publisher bei 395,2 Mio. Dollar Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 5,7 Mio. Dollar. Nicht mit eingerechnet sind die Umsätze von Humongous Entertainment (u.a. "Freddi Fisch: Das Rätsel der Korallenbucht" und Pyjama Sam - Süßigkeiten kriegen Saures"), das wegen Unrentabilität geschlossen werden soll. Im Vorjahr wurde bei 447,5 Mio. Dollar Umsatz ein Verlust von 38,6 Mio. Dollar bilanziert.

Im vierten Quartal erwirtschaftete Atari ein Minus von 9,1 Mio. bei 62,7 Mio. Dollar Umsatz. Im Jahresvergleich zeigen sich erste Erfolge des Sparkurses: Bei 64,8 Mio. Dollar Umsatz musste der Publisher im Vorjahresquartal ein Minus von 17,3 Mio. Dollar hinnehmen.

Künftig wolle man sich auf die Produktqualität konzentrieren, sagte Chairman und Interims-CEO Bruno Bonnell. Insgesamt weniger Veröffentlichungen als in der Vergangenheit, die dafür aber pünktlich und ausgereift auf den Markt kommen sollen, seien für das laufende Geschäftsjahr vorgesehen.

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