Der im Jahresvergleich deutlich dünneren Releaseplanung geschuldet, bleibt Atari auch im zweiten Quartal und zum Halbjahr im Minus. Zudem belastete der eingeleitete Restrukturierungskurs das Konzernergebnis.

Atari bleibt auch im zweiten Quartal und zum Halbjahr mit Ende 30. September im Minus. Bei 38,4 Mio. Dollar Umsatz vermeldet der US-Publisher einen Nettoverlust von 25,2 Mio. Dollar für das zweite Quartal. Im Vorjahr lagen die Kennzahlen noch bei 68 Mio. Dollar Umsatz und 16,9 Mio. Dollar Verlust. Der doch deutliche Umsatzrückgang wird in erster Linie mit dem wesentlich dünneren Releaseplan erklärt. Zudem wurde das Ergebnis durch die eingeleiteten Restrukturierungskosten belastet. So wurden zwei US-Studios geschlossen, was den Konzern 1,5 Mio. Dollar kostete.

Auch die Halbjahreszahlen machen wenig Mut. Der Konzernumsatz sank von 176,1 Mio. Dollar im Vorjahr auf nun noch 62,6 Mio. Dollar ab. Dabei vervielfachte sich der Nettoverlust von 4,8 zum Halbjahr 2004 auf jetzt 58 Mio. Dollar. Laut Bruno Bonnell, Chairman und CEO von Atari, wurden verschiedene Schritte eingeleitet, um die Bilanz- und Finanzstruktur Ataris in den kommenden Monaten signifikant zu verbessern. Studioschließungen seien nur ein Teil des Maßnahmenpakets. An den Prognosen für das Gesamtjahr wird festgehalten.

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