Innerhalb von wenigen Tagen kam es für Rage Software Ltd. zum Super-GAU. 77 Mitarbeiter mussten bereits gehen. Kündigungsschreiben trafen auch in der deutschen Niederlassung ein.

Das schnelle Ende von Rage scheint bereits besiegelt. Nach Informationen der BBC hat der britische Entwickler und Publisher 77 Mitarbeiter entlassen. Rage wolle nun so schnell wie möglich Lizenzen und in Entwicklung befindliche Spiele verkaufen. Kündigungsschreiben trafen auch im deutschen Office von Rage ein. Mit sofortiger Wirkung wurden die Verträge mit Head of Marketing Achim Kaspers und PR-Manager Marco Nier aufgelöst, bestätigte Nier auf Nachfrage von GamesMarkt.de. , haben die Hausbanken von Rage bestehende Kreditlinien nicht verlängert. So strich die Bank of Scotland laut BBC einen Überziehungskredit von sechs Mio. Pfund. Der Aktienhandel an der London Stock Exchange wurde daraufhin auf Betreiben der Börsenaufsicht eingestellt.

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