Bandai wird laut seinem Präsidenten Takeo Takasu die Gewinnprognosen für das Gesamtjahr 2002/03 übertreffen. Zu verdanken sei das hervorragende Ergebnis vor allem dem Segment Videospiele. Die Entwicklung des tragbaren Videospielsystem "WonderSwan" werde indes eingestellt.

Nach Verlusten in Millionenhöhe wird Bandai nach Aussage seines Präsidenten Takeo Takasu das tragbare Videospielsystem "WonderSwan" künftig nicht mehr weiterentwickeln. Die Produktion des aktuellen "WonderSwan"-Modells, "SwanCrystal" werde, entsprechende Nachfrage vorausgesetzt, allerdings noch eine Zeit lang weitergeführt. Mit seiner Mobile-Game-Division setze Bandai nun auf das bisherige Konkurrenzprodukt Game Boy Advance. Bis Herbst sei die Veröffentlichung der ersten drei bis vier Softwaretitel geplant, unter anderem eine Umsetzung des Erfolgsfranchises "Digimon". Insgesamt läuft das Videospielgeschäft für den weltweit drittgrößten Spielzeughersteller allerdings sehr gut. Neben Actionfiguren und Trickfilmen sei das Segment Games die treibende Kraft im laufenden Geschäftsjahr 2002/03. Takasu geht davon aus, das die Gewinnprognosen für das am 31. März endende Geschäftsjahr übertroffen werden können. Ausgegangen wird nun von einem Nettogewinn von umgerechnet rund 204 Mio. Euro.

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