BenQ enttäuscht die Analysten bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal 2005: Der Nettogewinn des taiwanesischen Elektronikkonzerns schrumpfte um 84 Prozent auf 12,19 Mio. Euro.

Der taiwanesische Elektronikkonzern und Eigner der Siemens Handysparte, BenQ, hat seinen Finanzreport für das zweite Quartal 2005 vorgelegt. Demnach sank der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84 Prozent auf 480 Millionen Taiwanesische Dollar (12,19 Millionen Euro). Besonders das Geschäft mit Mobiltelefonen scheint zu den größten Problemen des Unternehmens zu gehören: Der Absatz mit Handys sei gesunken, hieß es von Seiten der Unternehmensführung. Die Communications-Abteilung mit Schwerpunkt auf der Handyproduktion trug acht Prozent zum Umsatz bei. Im Vorjahr lag der Anteil im Drei-Monats-Zeitraum noch bei 22 Prozent. Auch ein Ende 2004 ausgelaufener Fertigungsvertrag mit Motorola scheint das Quartalsergebnis belastet zu haben. Für das dritte Quartal 2005 kündigt BenQ jedoch ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent in allen Produkbereichen außer im Mobilfunksegment mit Handys der Marke BenQ an. Auch die Übernahme der Mobilfunk-Sparte von Siemens soll weiter vorangetrieben werden. Bis zum 30. September soll die Transaktion abgeschlossen sein. BenQ zeigt sich optimistisch mit der Übernahme auch im Mobilfunkgeschäft zeitnah wieder vorne mit dabei zu sein.

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