Blockbuster konnte im 4. Quartal 2004 nach einem Milliardenverlust im Vorjahreszeitraum wieder schwarze Zahlen schreiben. Auf das Gesamtjahr gesehen stieg der Nettoverlust jedoch auf 1,26 Mrd. Dollar.

Blockbuster, größte Videothekenkette der USA, hat die Ergebnisse für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2004 bekannt gegeben. Demnach lag der Nettogewinn im 4. Quartal bei 0,9 Mio. Dollar. Der bereinigte Gewinn lag bei 12,3 Mio. Dollar bzw. 7 Cents pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs bilanzierte Blockbuster noch einen bereinigten Verlust von 1,19 Mrd. Dollar. Der Umsatz verbesserte sich im Schlussquartal 2004 auf 1,72 Mrd. Dollar (4. Quartal 2003: 1,62 Mrd. Dollar). 1,15 Mrd. Dollar entfielen dabei auf das Rentalgeschäft, 545,5 Mio. Dollar auf den Verkauf. Der DVD-Anteil im Verleih lag bei 77,5 Prozent, gefolgt von Games mit 12,1 Prozent und VHS mit 10,4 Prozent. Wichtigstes Segment im Retailbereich waren Games mit einem Umsatzanteil von 43,9 Prozent. DVD/VHS generierten 38,6 Prozent der Verkaufsumsätze bei Blockbuster im 4. Quartal.

Im Gesamtjahr 2004 stieg der Nettoverlust auf 1,26 Mrd. Dollar nach 983,9 Mio. Dollar im Vorjahr. In diesem Ergebnis sind hohe Sonderbelastungen enthalten. Der Gesamtjahresumsatz stieg von 5,91 Mrd. Dollar im Vorjahr auf 6,05 Mrd. Dollar in 2004. Davon entfielen 4,43 Mrd. Dollar auf den Verleih und 1,53 Mrd. Dollar auf den Verkauf. Blockbuster zählte Ende des Jahres weltweit 9.094 Filialen (2003: 8.867), davon gut 4.700 in den USA.

"2004 haben wir viel in neue Geschäftsmodelle investiert, um unsere Position im Home-Entertainment-Markt langfristig zu stärken", sagte John Antioco, CEO Blockbuster. "Besonders zufrieden sind wir mit dem starken Wachstum im Onlinegeschäft, wo wir in nur sieben Monaten einen Kundenstamm von 750.000 Abonnenten erreicht haben", so Antioco weiter. Im 1. Quartal 2006 will Blockbuster auf zwei Mio. Abonnenten für seinen DVD-Onlineverleih kommen.

Das Unternehmen gab darüber hinaus bekannt, dass das Übernahmeangebot für Hollywood Video bis zum 24. März verlängert wurde. Ursprünglich sollte es am 11. März um Mitternacht auslaufen.

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