BSA: Auklärungsquote steigt
Nach Angaben der Business Software Alliance (BSA) wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 10.000 Rechner in Deutschland und Österreich Gegenstand von Ermittlungen wegen unlizenziertem Softwareeinsatz.
Die Business Software Alliance (BSA) hatte in den ersten drei Quartalen des Jahres gut zu tun. Während im Gesamtjahr 2003 rund 3000 Rechner in Deutschland und Österreich Gegenstand von Ermittlungen wegen unlizenziertem Softwareeinsatz waren, liegt diese Zahl in diesem Jahr schon jetzt bei 10.000 Rechnern. Parallel dazu sind auch die Schadenersatzzahlungen überführter Unternehmen in Deutschland um rund 100 Prozent gestiegen.
Die BSA führt die Erfolge auf die verbesserte Zusammenarbeit mit der Polizei zurück. Inzwischen gingen 52 Prozent aller BSA-Fälle hierzulande auf Ermittlungen der Polizei zurück. In insgesamt 275 Fällen wandten sich die Behörden an den Interessenverband der Softwareindustrie. "Die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft ist für unseren Erfolg 2004 in hohem Maße entscheidend", lobt Georg Herrnleben, Regional Manager Zentraleuropa der BSA, die Zusammenarbeit mit den Behörden. "Die amtliche Kriminalstatistik zeigt eine Aufklärungsquote von 97 Prozent bei gewerblicher Softwarepiraterie."