Cornelsen und Auralog beenden Kooperation
Der Berliner Cornelsen Verlag hat sich von seinem langjährigen Partner im Bereich Sprachlernsoftware, Auralog, getrennt. Bereits ausgelieferte Titel können weiter verkauft werden. Als neue Bezugsquelle für Auralog-Titel steht HMH - Hamburger Medien Haus fest.
Der Cornelsen Verlag und der französische Entwickler und Spezialist für Sprachlernsoftware Auralog werden ihre Zusammenarbeit nach fünf Jahren beenden. Seit Anfang Juli wird HMH - Hamburger Medien Haus Vertriebs GmbH für den Vertrieb der Auralog-Titel verantwortlich zeichnen. Alle über Cornelsen ausgelieferten Titel, die sich im Handel befinden, können unabhängig vom Wechsel des Vertriebspartners weiter verkauft werden. Cornelsen und Auralog haben gemeinsam die Reihen "Tell Me More" sowie "Talk To Me" erfolgreich in Deutschland eingeführt.
Mehr als 250.000 CD-ROMs wurden in dieser Zeit abgesetzt. Das Ende der Kooperation wurde in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen. Beide Unternehmen wollen sich künftig neuen Schwerpunkten widmen. "Als Verlag mit eigener Kompetenz in der Entwicklung von Sprachlernsoftware wollen wir als Zukunftsperspektive nicht nur vertrieblich auf das Marktsegment eingehen", so Wolf-Rüdiger Feldmann, Geschäftsführer Cornelsen. Auch Auralogs Vertriebsleiter Jean Richen will für strategische Weiterentwicklungen offen sein: "Wir wollen den Vertrieb ausbauen und unsere Sprachlernprodukte breiter im deutschsprachigen Markt anbieten."
Cornelsen hatte erst zur Bildungsmesse mit digital publishing vereinbart, dass die Berliner den Vertrieb der "Vitamin"-Sprachlernsoftware übernehmen. Das Abkommen mit dp sieht auch vor, die Reihe gemeinsam neu zu konzipieren und weiterzuentwickeln.