"Dead or Alive - Xtreme Beach Volleyball" hilft Microsoft aus Japan-Krise
Trotz denkbar schlechter Vorrausetzungen kann Microsoft mit "Dead or Alive - Xtreme Beach Volleyball" den ersten echten Verkaufshit im Land der aufgehenden Sonne vorweisen.
In Japan hat Microsofts Xbox einen schweren Stand. Im Januar konnte Microsoft nur knapp 26.800 Konsolen an den Nippon-Kunden bringen. Zum Vergleich: Sonys erheblich ältere PlayStation 2 fand im gleichen Zeitraum knapp 448.000 Käufer. Jetzt scheint eine der ältesten Verkaufsweisheiten der Geschichte Microsoft den ersten Hit im Land der aufgehenden Sonne zu bescheren: Sex sells!
Zumindest scheint die Veröffentlichung des offenherzigen "Dead Or Alive - Xtreme Beach Volleyball" (DOAXBV) die japanischen Xbox-Spieler in Verzückung zu versetzen. So berichtet Microsoft Japan von langen Schlangen vor den Videospielgeschäften und einem teilweisen Ausverkauf des zeigefreudigen Spiels. Ein weiteres Zeichen des Erfolgs ist, dass DOAXBV als erster Xbox-Titel auf Platz zwei in die systemübergreifenden Charts einsteigen konnte. Nun bleibt nur zu hoffen, das Microsoft es auch schafft, den Spielehit für Hardwareverkäufe zu nutzen und die Situation der Xbox in Japan zu verbessern.
Ein ähnlicher Erfolg in Europa ist sehr wahrscheinlich. Schließlich steht der Sporttitel um die leicht bekleideten Damen aus der Beat'em'Up-Reihe "Dead or Alive" ganz oben in den Most-Wanted-Charts. Laut Microsoft sollen sich ab Anfang März auch deutsche Spieler an den Rundungen der Beach-Volleyball-Damen ergötzen können.